Das Zen des Heinz Prüller

Heinz Prüller

Ein Nachtrag zum Thema „Die Kommentatoren in unserem Leben“.

Beim letzten Mal habe ich ja die Kommentatoren in unserem Leben gebloggt. Was ich dabei allerdings unerwähnt gelassen habe, ist die interessante Beobachtung, dass sich einige ORF-Sport-Kommentatoren intensiv mit östlichen Philosophien und insbesondere mit Zen beschäftigt zu haben scheinen. Dem Pionier des Zen in der modernen Sportübertragung sei deshalb der heutige Blog gewidmet: Dem von mir sehr geschätzte Heinz Prüller.

 

Was ich von Heinz Prüller über das Leben gelernt habe

 

1. Alles ist relativ. Nichts ist schwarz oder weiß, alles ist schwarz UND weiß!

Heinz Prüller sagt: „Es gibt zwei Arten von Reifen: die ganz harten und die harten. Alle Teams haben sich für die weichen, also die harten, entschieden.“

 

2. Sei dir nie zu schade, das Offensichtliche auszusprechen!

Heinz Prüller sagt: „Im Tunnel ist es trocken, da regnet es nicht.“

 

3. In unserem Universum gibt es keine Zufälle!

Heinz Prüller sagt: “Robert Kubica: Er ist im Kopf unglaublich stark. Nicht zufällig hat er am gleichen Tag Geburtstag wie unser Herminator; nämlich am 7. Dezember.“

 

4. Wahre Größe zeigt sich in Stunden der größten Not!

Heinz Prüller sagt: “Ich habe einmal ein Rennen kommentiert, das habe ich gar nicht gesehen. Die Piste war 2 km von den Kommentatorkabinen entfernt – da hab ich dann aus Wien über das Telefon den Rennverlauf gesagt bekommen, hilfreiche Informationen wie z.B. ein Blauer überholt einen Gelben usw.“

 

5. Es ist alles eine Frage des Blickwinkels!

Heinz Prüller sagt: „Wurz, der letzte von den Top-Fahrern, fährt an Platz 18 gelegen an die Box.“

 

6. Wähle deine Worte weise!

Heinz Prüller sagt: „Ron Dennis hat seinen ersten Papagei „Turbo“ genannt. Der ist dann eingegangen.“

 

7. Erzwinge nichts!

Heinz Prüller sagt: “Prost verhandelte mit Peugeot mit dem Ergebnis, dass man zu keinem Ergebnis gekommen ist, weil es nicht nötig war, zu einem Ergebnis zu kommen.“

 

8. Die Ersten werden die Letzten sein!

Heinz Prüller sagt: „Mansell führt mit sechs Sekunden Rückstand.“

 

9. Bescheidenheit steht dir gut zu Gesicht!

Heinz Prüller sagt: „Der Wunsch von Stewart war es, Herbert in die ersten Fünf hineinzubringen, so ungefähr auf Platz 10.“

 

10. Nichts ist, wie es scheint.

Heinz Prüller sagt: „Die Kurve ist sehr eckig.“

 

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