Zeit zur Zeitverzögerung

Zeitverein

Auch heuer war ich wieder beim jährlichen Symposion des „Verein zur Verzögerung der Zeit“ in Wagrain. Diesmal im Blog: Zehn Dinge, die ich dabei gelernt habe.

  1. „Vom Tellerwäscher zum Millionär” – das ist im Österreich des Jahres 2016 schwerer als in der Generation meiner Eltern. Obwohl: Wenn du „Millionär” anders definierst, dann klappt es vielleicht auch wieder.
  2. Lege mehr Augenmerk auf die Dinge, die uns scheinbar zufällig „in die Hände fallen” oder „zu Ohren kommen”. Vielleicht sind diese ja bemerkens-wert.
  3. Engagiere dich für die Themen und Anliegen, die dir am Herzen liegen, die dich interessieren, zu denen du Resonanz hast. Du musst dich nicht um alle Probleme der Welt kümmern. Engagiere dich dort, wo du persönlich betroffen bist und mit den Mitteln, die du (gerade) zur Verfügung hast: Zeit, Geld oder Know-How.
  4. Es fehlt die Zeit zum Nachdenken – und das hat katastrophale Auswirkungen in Politik und Wirtschaft. „Darüber muss ich erst nachdenken…” – wer sagt das heute schon?
  5. Unsere Zeit ist voller Möglichkeiten – zum Guten und zum Bösen.
  6. Nichts kommt von selbst. Was du zulässt bzw. was du nicht zulässt, ist deine Verantwortung.
  7. Viel zu viele Diskussionen finden auf der Ebene des persönlichen Geschmacks statt. Reden wir weniger darüber, ob uns etwas gefällt, sondern ob und wie es wirkt.
  8. Es gibt kaum etwas Schlimmeres als enttäuschte Erwartungen.
  9. Es reicht nicht, etwas zu verhindern, sondern man muss etwas Besseres entgegen setzen.
  10. Emotion zieht Information. Erst, wenn ich mich persönlich betroffen fühle, beginne ich mich, für Fakten zu interessieren.

Zum Nachlesen:

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